Obwohl sie sehr dekorativ aussehen, werden sie als Stinkpflanzen bezeichnet. Die hübschen Tagetes sind nicht nur dekorative Blumen, die Gartenbeete schmücken. Nicht jeder weiß, dass aus diesen beliebten Pflanzen ein äußerst wertvolles, vollkommen natürliches Präparat hergestellt werden kann. Es hilft bei der Bewältigung häufiger Probleme, die viele Gärtner beschäftigen.
Nicht nur Brennnesseln. Warum lohnt es sich, Tagetes-Dünger zu verwenden?
Das natürliche Präparat sorgt für einen gesunden Garten ohne Krankheiten und Schädlingsbefall. Es lohnt sich, ihn in Ihre Gartenarbeit zu integrieren, um eine reichhaltige Ernte und üppige Pflanzen ohne den Einsatz von Chemikalien zu genießen, die sich negativ auf die Umwelt auswirken können.
Darüber hinaus ist Marigold-Dünger günstig und einfach herzustellen. Sie benötigen lediglich die Ernte aus Ihren eigenen Beeten und Wasser – am besten Regenwasser. Er kann sowohl vorbeugend als auch als Eingriffsmaßnahme verwendet werden, wenn wir feststellen, dass unsere Pflanzen Opfer von gefräßigen Schädlingen oder Infektionen geworden sind. Gleichzeitig unterstützt das Hausmittel das biologische Gleichgewicht im Garten, was dessen Zustand nur verbessert.
Wie wirkt Tagetes-Dünger? Woher kommt seine Wirksamkeit?
Die Kraft des Düngers, der im eigenen Garten hergestellt wird, liegt in den natürlichen Substanzen, die in Astern enthalten sind: ätherische Öle, Flavonoide und Schwefelverbindungen. Diese Zusammensetzung sorgt für eine antiseptische und antimykotische Wirkung. Außerdem verbessert sie die Bodenstruktur, indem sie leicht verdauliche Nährstoffe liefert. Eine der wichtigsten Anwendungen des Präparats ist die Abwehr von Schädlingen, insbesondere von Nematoden, Drahtwürmern und Blattläusen.
Dank der vielseitigen Wirkung wachsen Pflanzen, die mit Astral-Dünger gedüngt werden, stärker, blühen und fruchten besser und werden seltener von schädlichen Mikroorganismen und Insekten befallen. Geeignet sowohl für den Anbau von Gemüse (z. B. Karotten, Tomaten und Kartoffeln) als auch für Zierpflanzen.
Wann sollte man Tagetes für Dünger ernten?
Der Gartenkalender ist in diesem Fall äußerst günstig. Die Blütezeit von Amaranth dauert lange – von Juni bis Oktober. Während dieser ganzen Zeit können wir uns mit wertvollem Rohmaterial eindecken. Es ist jedoch zu beachten, dass sie aus Sicht der Herstellung eines hausgemachten Pflanzenschutzmittels am Ende des Sommers und zu Beginn des Herbstes am wertvollsten sind.
Wie stellt man Dünger aus Tagetes her? Ein Rezept nicht nur für erfahrene Gärtner
Die Herstellung von Dünger ist nicht schwierig. Umso mehr, als für ihre Herstellung ganze Pflanzen geeignet sind – von den Blüten über die Blätter bis hin zu den Stielen. Versuchen Sie, etwa 1 kg zu sammeln und zerkleinern Sie diese beispielsweise mit einem Messer. Geben Sie sie in ein Plastikfass oder einen Eimer und gießen Sie dann 10 l Wasser (vorzugsweise Regenwasser oder abgesetztes Leitungswasser) hinzu. Decken Sie den Behälter mit einem luftdurchlässigen Tuch ab, das für Luftzufuhr sorgt und gleichzeitig den Inhalt vor Insekten schützt. Stellen Sie ihn an einen dunklen, schattigen Ort. Am besten weit weg vom Haus, da die gärende Flüssigkeit einen intensiven Geruch verströmt. Rühren Sie täglich um. Nach 2-3 Wochen sollte die Gülle aufhören zu schäumen – dies ist ein Zeichen dafür, dass sie gebrauchsfertig ist.
Verwendung von Tagetes-Gülle. Was Sie beachten sollten
Das fertige Präparat zeichnet sich durch eine hohe Konzentration aus. Daher muss es vor der Verwendung verdünnt werden. Die Proportionen hängen davon ab, für welche Zwecke wir es verwenden wollen.
Wenn wir die Gülle aus Tagetes als Dünger zum Gießen von Pflanzen verwenden möchten, muss sie im Verhältnis 1:10 mit Wasser gemischt werden. Tragen Sie sie alle 2-3 Wochen auf den Boden der Kulturpflanzen auf. Sie eignet sich auch als Spray gegen Schädlinge. In diesem Fall verdünnen Sie sie im Verhältnis 1:20. Ideale Bedingungen für die Anwendung sind trockene, aber bewölkte Tage.